Judo - Club Sakura e.V.

Abbensen 2002



Um das Beste voraus zu schicken - Das Wetter war einfach Klasse. Obwohl die Wetterfrösche Regen angesagt haben, wurden wir von der Sonne so verwöhnt, daß einige unserer "Kidies" sogar eine Abkühlung in unserem Schwimmbad nehmen mußten.

Aber nun in der richtigen Reihenfolge:

Nach einer knappen Stunde Autofahrt sind die meisten auf dem CVJM Gelände angekommen (einige standen bis 20 Uhr im Stau). Die Hütte von innen Sofort wurden die Hütten geentert und viele fingen auch umgehend mit dem beziehen der Betten an. Nach der ersten Aufregung wurde um halb Sieben das Abendessen eingenommen. Man konnte sehr deutlich sehen, daß es in der Gemeinschaft am besten schmeckt. Als die ersten Happen in den Mündern verschwanden wurde es richtig ruhig. Keiner hatte mehr die Zeit zum Erzählen. Als Nachtisch wurde sich, im Anschluß an das Abendessen, bei der Betreuerhütte eine zusätzliche Stärkung, in Form von Twix, Lions ......., abgeholt.

Nachdem der "Einzug" in die Hütten endgültig abgeschlossen wurde, war kein Kind mehr in den Hütten zu finden. Der Bolzplatz war der Magnet. Es fanden sich sofort große Gruppen zum Fußball oder Basketball zusammen. Einige konnte man bei der Erkundung des Geländes beobachten, andere liefen sofort zu den Klettergerüsten.

Als wir uns später bemühten, die "Rasselbande" in die Betten zu schicken, war die Entäuschung groß. "Jetzt schon? Nur noch eine halbe Stunde" waren die Antworten.
Was ich zu hause nie erlebe, ist in Abbensen dann aber normal. Zwanzig Minuten nach dem Gute Nacht sagen, ist Ruhe (bei allen unter 15 Jahren).

So konnten auch wir Betreuer schon vor Mitternacht in die Betten.

Schwimmen

Der zweite Tag begann wieder mit freien Spielen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie hier alle Altersklassen zusammen auskommen. Es ist sogar möglich, daß sechsjährige Kinder Basketball spielen. Sie können zwar noch nicht so hoch werfen wie die Körbe hängen, aber man kann ja an einen Großen abgeben...........
Kurz vor dem Mittagessen sind dann einige zur Abkühlung baden gegangen.

Der Nachmittag begann wieder mit unserer berühmten Schnitzeljagd. An fünf Stationen, die natürlich erst einmal gefunden sein wollten, mußten die Gruppen extrem schwierige Fragen beantworten.

Schnitzeljagd

Zum Beispiel:

Noch nie lagen die Ergebnisse so dicht zusammen. Es gab 2 erste Plätze (44 Punkte). Die drei anderen Gruppen lagen mit jeweils einem Punkt (43, 42, 41) weniger, direkt dahinter.

Das Lagerfeuer

Gegen 18 Uhr kam dann das nächste Großereignis. Wir machten ein Lagerfeuer. Ach ja ? der Grill wurde auch angefeuert. Aber das war nur noch Nebensache. Als dann aber die ersten Stücke Fleisch bzw. Würstchen fertig waren, entstand sofort eine ordentliche Schlange. Alle standen mit Teller und Besteck bewaffnet bereit, um den Hunger zu stillen.
Kaum war dies geschehen, wurde sich wieder ausgiebig mit dem Feuer beschäftigt. Das ist doch eine Sache, die man sonst nicht machen kann.

Wie viele der Eltern bestimmt bemerkt haben, hatten wir aber an diesem Abend ein kleines Problem. Genau genommen waren es Milliarden Probleme. Es handelte sich um kleine Eintagsfliegen, die sich einen Spaß daraus machten, uns zu beißen (Ich sehe jetzt, 2 Tage danach, immer noch aus wie ein Streuselkuchen). Es war so schlimm, daß wir kurz nach 20 Uhr abgebrochen haben. Das Feuer wurde abgelöscht und wir haben uns erst mal eine halbe Stunde in den Hütten versteckt.

Die Nachtwanderung

Um kurz vor 22 Uhr sammelten wir uns dann für die Attraktion, nach der wir schon Trainingsabende vor der Abfahrt gefragt wurden ? Der Nachtwanderung. So richtig dunkel wurde es leider erst unterwegs, aber es ist eben fast Sommer und wir wollten ja bis 23 Uhr wieder im Lager sein. Nach dem Durchzählen wurden die Kinder ins Bett geschickt und, man beachte, nach einer halben Stunde war überall das Licht aus und alle schliefen.

Der nächste Morgen begann dann auch für einige sehr langsam. Ich kann von mir sagen, daß ich drei Kinder nur mit Mühe aufwecken konnte.

Nach dem Frühstück gab es dann wieder Arbeit. Die Hütten mußten gereinigt werden. Hier ist festzustellen, daß je kleiner die Kids, desto emsiger wurde gereinigt. Die erste Kinderhütte wurde um 10 Uhr als fertig abgeschlossen und die Letzte (von den Großen) erst eine Stunde später.

Warten auf die Eltern

Nach dem Mittagessen wurden dann doch einige der Kleinen nervös. Wie lange dauert es noch, bis meine Eltern kommen? Gegen halb drei Uhr waren dann die Meisten erlöst. Die Eltern sind angekommen. Nun wurde noch etwas gegessen und getrunken, die ganze Umgebung gezeigt und dann ab nach hause.

Also Lukas schlief schon auf dem Weg vom Grundstück zur Straße ein. Felix brauchte noch 10km länger. Ich denke, daß wohl sehr viele Eltern ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Abbensen ist eben immer sehr schön, aber anstrengend .................

Peter Lapossa