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Maschseebote 03/05
Sakura - Aktuell: Judo tur Deutschland gut
Judo-Training auf dem Stundenplan - so heißt es seit einiger Zeit bei den Schüler/innen der Grundschule Olbersstraße in Döhren. Seit Jahren arbeitet die Grundschule Olbersstrasse in der Gewaltprävention des Stadtteils Döhren mit. Aufgestellte Schulregeln für partnerschaftlichen Umgang untereinander sorgen für ein freundliches Schulklima. Dazu fand im Frühjahr 2003 das Projekt "Kreativität gegen Gewalt" mit finanzieller Unterstützung des Schulamtes statt. Außerschulische Akteure konnten so engagiert werden und leiteten Tanz, Theater, Kampfsport, Schachspielen, Lese- und Sportprojekte.
In diesem Zusammenhang führen seit dem 11.1.05 die Übungsleiter Rolf Ehrhardt und Helmut Fuchs vom Judo-Club Sakura nach Absprache mit Frau Hempel-Mähler (Schulleitung) mit ca. 40 Jungen und Mädchen der Grundschule Olbersstraße regelmäßig Judo-Training durch; die Anregung hierzu erfolgte durch Bezirksbürgermeister Arno Kirse. Die Kinder der Jahrgänge 1-4 lernen nach dem Begrüßungszeremoniell, daß man auch beim Kämpfen behutsam und achtungsvoll mit dem Gegner umgehen muß. "Durch gegenseitiges Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen", so lautete seinerzeit ein Grundsatz des Judo-Begründers, Prof. Jigoro Kano (Japan). Das gesamte Training (Fallübungen, Haltegriffe, Würfe) ist von dieser Maxime geprägt.
Die Schüler/innen sind begeistert bei der Sache, und auch Rolf Ehrhardt und Helmut Fuchs unterstützen gern diese auch gesellschafts- und sozialpolitische wichtige Aufgabe. "Das Training mit der Gruppe macht sehr viel Spaß. Wir würden uns freuen, wenn einige Kinder das Judo als regelmäßige Sportart weiter ausüben würden", so die beiden Sakura- Übungsleiter. Die Schulleitung ist sehr froh, diese feste Einrichtung als Nachmittagsangebot anbieten zu können und möchte, daß nach und nach alle Schüler/innen in dieses Angebot mit einbezogen werden können. Der 2. Vorsitzende des JC Sakura, Dr. Albrecht Läufer, weist ergänzend darauf hin, daß die gemeinsame Aktion der Schule und des Döhrener Kampfsportvereins sehr gut die derzeitige Kampagne des Deutschen Judo-Bundes unter dem Titel "Judo tut Deutschland gut" unterstützt und hier einen wichtigen Beitrag leistet. Ziel des Deutschen Judo-Bundes ist es u.a., die Vielfalt des Judos auch für Kinder, Jugendliche und Breitensportier/innen aufzuzeigen.
"Nichts ist so beständig wie der Wechsel", hat einmal ein kluger Mensch gesagt. Auch im Kampfsport sind gelegentlich Änderungen zu verzeichnen, so z.B. in der Judo-Prüfungsordnung. Judo-Übungsleiter Rolf Ehrhardt ist hier auf dem neuesten Stand durch die auf einem Lehrgang erworbene und demnächst erforderliche Prüferlizenz; andere Judo-Übungsleiter werden alsbald entsprechend folgen.
Gelaufen wird auch weiterhin beim JC Sakura, große Ereignisse werten hier ihre Schatten bereits voraus. Vereinsvorsitzender Klaus Borchardt hat z.B. die Halbmarathon-Strecke beim Spielbanken-Marathon im Mai d.J. in Hannover ins Auge gefaßt; der Verfasser dieser Zeilen will dieselbe Distanz Mitte April beim weltweit ersten TwinCity-Marathon in Dortmund laufen.
Abschließend nochmals der Hinweis auf die Judo-Vereinsmeisterschaft (geplant für das letzte April-Wochenende): Alle Kinder und Jugendlichen des JC Sakura können sich schon darauf freuen, es werden während der Trainingsstunden noch genaue Informationen über diese beliebte Veranstaltung verteilt.
Norbert Wertheim (JC Sakura e.V.)
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