Zeitungsartikel

April 2011



Bezirksfachverband Judo Hannover link

Sportlich in Lissabon: Judoka des JC Sakura als Finisher beim Halbmarathon - Besuch am westlichsten Punkt des europäischen Kontinents

Vor drei Jahren war es die erfolgreiche Teilnahme beim Halbmarathon in der nördlichsten Hauptstadt Europas (= Reykjavik), in diesem Jahr wurde von mir dieselbe Distanz (21,1 km) in Lissabon, der westlichsten europäischen Hauptstadt, absolviert.

Sommerliche Temperaturen erwarteten die ca. 20.000 internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am späten Vormittag des 20. März 2011 bei einem der größten Halbmarathon-Veranstaltungen weltweit. Der Startschuss führte das Läuferfeld zunächst über die 2,3-km-Lange 'Brücke des 25. April', die über den Fluss Tejo führt und einen beeindruckenden Blick über Lissabon bot. Danach ging es Richtung Altstadt und dann am Fluss entlang zurück zum Ziel in der Nähe der bekannten Sehenswürdigkeiten 'Turm von Belem' und 'St.-Francis-Katheldrale'. Bei den Temperaturen und angesichts der großen Teilnehmerzahl waren keine Bestzeiten möglich, aber mit der für mich äusserst passablen Zeit von 1:53:57 Std. passierte ich mit einem Abschluss-Spurt die Ziellinie und freute mich riesig über mein Ergebnis und die erreichte Platzierung. Sportliches Fazit: Es war eine sehr schöne Laufveranstaltung auf einer sehenswerten Strecke, und es hat viel Spaß gemacht, in diesem großen internationalen Teilnehmerfeld zu laufen. Und es wurde einmal mehr bewiesen, dass Judoka durchaus über den sprichwörtlichen ‘langen Atem‘ verfügen.

W. Ahrens

Judoregion Hannover link

Sportlich in Lissabon: Judoka des JC Sakura als Finisher beim Halbmarathon - Besuch am westlichsten Punkt des europäischen Kontinents

Vor drei Jahren war es die erfolgreiche Teilnahme beim Halbmarathon in der nördlichsten Hauptstadt Europas (= Reykjavik), in diesem Jahr wurde von mir dieselbe Distanz (21,1 km) in Lissabon, der westlichsten europäischen Hauptstadt, absolviert.

Sommerliche Temperaturen erwarteten die ca. 20.000 internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am späten Vormittag des 20. März 2011 bei einem der größten Halbmarathon-Veranstaltungen weltweit.

Der Startschuss führte das Läuferfeld zunächst über die 2,3-km-Lange 'Brücke des 25. April', die über den Fluss Tejo führt und einen beeindruckenden Blick über Lissabon bot. Danach ging es Richtung Altstadt und dann am Fluss entlang zurück zum Ziel in der Nähe der bekannten Sehenswürdigkeiten 'Turm von Belem' und 'St.-Francis-Katheldrale'. Bei den Temperaturen und angesichts der großen Teilnehmerzahl waren keine Bestzeiten möglich, aber mit der für mich äusserst passablen Zeit von 1:53:57 Std. passierte ich mit einem Abschluss-Spurt die Ziellinie und freute mich riesig über mein Ergebnis und die erreichte Platzierung. Sportliches Fazit: Es war eine sehr schöne Laufveranstaltung auf einer sehenswerten Strecke, und es hat viel Spaß gemacht, in diesem großen internationalen Teilnehmerfeld zu laufen. Und es wurde einmal mehr bewiesen, dass Judoka durchaus über den sprichwörtlichen ‘langen Atem‘ verfügen.

Nach der sportlichen Leistung wurde am Abend des selben Tages zusammen mit der Sport-Reisegruppe ein portugiesisches Restaurant besucht, in der von einheimischen Künstlerinnen und Künstlern die landestypische Fado-Musik dargeboten wurde. Die Folgetage wurden für Ausflüge und Besichtigungen genutzt. So führten die Fahrten u. a. zum Wallfahrtsort Fatima und nach Cabo da Roca, eine der schönsten Regionen der Atlantikküste. Bei Cabo da Roca handelt es sich um den westlichsten Punkt des europäischen Kontinents. Den Besuch an diesem besonderen Ort liess ich mir durch ein dort ausgestelltes Zertifikat bestätigen, das nun neben der Teilnehmerurkunde des Halbmarathons Zeugnis ablegt von dem interessanten und erfolgreichen (Sport-) Aufenthalt in Portugal

Norbert Wertheim – Judo-Club Sakura e.V., Hannover

Maschseebote 06/11

Sakura - aktuell:
Seit Jahrzehnten bewährt

Auch im 51. Jahr seines Bestehens bietet der Döhrener Traditionsverein JC Sakura eine vielfältige Palette gesundheitsfördernder Kampfsportarten und Kampfkünste an, wie nachfolgende Aufzählung zeigt.

Judo ist eine Sportart für jedes Alter. Die Kinder lernen spielerisch im fairen Zweikampf ihre Kräfte zu messen und partnerschaftlich miteinander umzugehen. Falltechniken werden ebenso erlernt wie Wurf- und Haltegrifftechniken. Jugendliche lernen Judo in vielfältiger Form kennen - egal, ob sie Judo als Freizeit-/Breitensport oder als Wettkampfsport betreiben. Erwachsene, die nicht mehr am Wettkampfsport teilnehmen und ältere Menschen, die sich durch Sport fit und gesund halten möchten, schätzen Judo als Ganzkörper-Sportart.

Im Ju-Jutsu werden Schlag-, Tritt-, Block-, Wurf- und Hebeltechniken zu einer effektiven Selbstverteidigung verbunden. Ein wichtiges Prinzip ist das Nachgeben. Nicht Kraft gegen Kraft setzen, sondern durch Nachgeben die Kraft des Gegners für sich ausnutzen. Durch die Vielfältigkeit .der Bewegungsformen kommt auch der Spaß im Training nicht zu kurz, und dabei wird der ganze Körper gleichmäßig trai-niert. Mann/Frau erlangt Selbstvertrauen und eine verbesserte Kondition. Durch die vielfältigen Techniken und Kombinationen des Ju-Jutsu erfolgt eine individuumsbezogene Ausbildung in der Selbstverteidigung.

Aikido folgt dem Prinzip der harmonischen Ergänzung, d.h. alle äußeren Anzeichen eines Kampfes fehlen. Ein Aufeinanderprallen der gegnerischen Kräfte wird durch die harmoni-sche Lenkung der Energie vermieden und eine Aufhebung der Gegensätze ist die Folge. Die dabei ausgeführten, eleganten und fließenden Bewegungen erwecken eher einen tänzerischen als aggresiven Eindruck. Dabei sind die eingesetzten Techniken jedoch hochwirksam. Durch regelmäßiges Training wird eine Haltung erlernt, die imstande ist, die hinter einer Aggression wirkende geistige Kraft zu führen.

TaiJiQuan ist eine traditionelle chinesische Methode der physischen und mentalen Schu-lung und entstammt den Selbstverteidigungs-künsten. Die Bewegungsformen bzw. Bewe-gungsabläufe sind festgelegt und werden aus verschiedenen vorgegebenen Sequenzen wie in einer Art Choreographie zusammengefügt. Sie werden von einer imaginären Vorstellungskraft geführt und von einer ruhigen, natürlichen und tiefen Atmung begleitet. Auf den Übenden wirkt es zugleich entspannend, beruhigend, erheiternd und erfrischend. Nach Auffassung der traditionellen chinesischen Medizin ent-wickelt und erhält das TaiJiQuan die Lebens-kraft des Menschen.

Die Sakura-Vereinsmitglieder sowie die Sakura-Übungsleiter freuen sich über Interessenten und begrüßen gern 'neue Gesichter' beim Training. Informationen über Trainingszeiten und -orte sind einsehbar im Internet unter www.jc-sakura-hannover.de.

Mit dem Zitat 'Wenn Du die Absicht hast, Dich zu erneuern, tue es jeden Tag' verabschiedet sich der Verfasser dieser Zeilen für heute von den Leserinnen und Lesern und wünscht einen sonnigen Wonnemonat Mai!

Norbert Wertheim (JC Sakura e.V)