Sporty

Ausgabe 06.2001



Nachtwanderung statt Randori
Das Abbensen - Abenteuer geht weiter


Sport, Spaß und Küchendienst - für Abwechslung war wieder gesorgt beim diesjährigen Trainingslager der Nachwuchs-Judoka des JC Sakura auf dem Gelände rund um das CVJM-Gelände in Abbensen.
Auf dem 'Jahresplaner' des Döhrener Judo-Vereins sind die "Abbensen- Abenteuer" traditionell als fester Termin vermerkt, so auch in diesem Jahr. Mit Begeisterung sind die Kinder und Jugendlichen einmal mehr dem Ruf nach sportlicher Aktivität an der frischen Luft gefolgt. Einschließlich der Betreuer/innen wurden 45 Teilnehmer/innen gezählt, eine stolze Anzahl. Der Judo-Anzug blieb jedoch ausnahmsweise zu Hause, statt dessen standen auf den Sportplätzen in Abbensen Basketball, Fußball und sonstige Ballsportarten auf dem Trainingsplan.
Wer wollte, konnte morgens (vor dem Frühstück!) joggend das Gelände erkunden. Die ganz Mutigen ließen es sich nicht nehmen, freiwillig die Wassertemperatur im dortigen (Frei-) Schwimmbad zu testen, mehr oder weniger mit klappernden Zähnen, aber auch mit viel Spaß.
Das Geländespiel in Form einer Schnitzeljagd durfte nicht fehlen, und die Fragen, die von den einzelnen Teilnehmer-Gruppen an den aufzusuchenden Stationen zu beantworten waren, erforderten zudem ein gutes Wissen über unterschiedliche Themengebiete.
Konditionen zeigte sich der Judo-Nachwuchs in guter Verfassung, so dass auch die Nachtwanderung zu später Stunde noch absolviert wurde. Auch beim Küchendienst nach den Mahlzeiten im Gästehaus sowie bei der Reinigung der als Unterkünfte dienenden Blockhütten auf dem waldigen Gelände, blitzten Talent und Können der jungen Kampfsportler/innen auf, und manche diesbezüglichen ungeahnten Fähigkeiten traten hierbei erstmals zu Tage.
Das Betreuer-Team Klaus Borchardt, Norbert Wertheim, Brigitte Salomon, Peter Lapossa, Andreas Borchardt, Simone Bräutigam und Gerrit Salomon hatte alles gut im Griff und konnte schließlich am Nachmittag des letzten Aufenthaltstages die Judo-Schützlinge wieder an ihre Eltern 'abliefern'. Diese waren der Einladung des Vereins zum gemeinsamen Abschluss-Kaffeetrinken gern und zahlreich gefolgt. Eine Menge gab es zu berichten, und der Wunsch, im nächsten Jahr unbedingt wieder dabei zu sein, wurde mehrfach geäußert. Mit vielen Erinnerungen an die Erlebnisse in Abbensen wurde dann die Heimfahrt angetreten, und manchen der jungen Abenteurer/innen fiel dann während der Rückfahrt im Auto der Eltern bereits die Augen zu.

Text: Norbert Wertheim